1000 Fragen an dich selbst (Teil 1)

Johanna von Pinkepank ist die Ideengeberin einer sehr schönen Blogparade. In der Zeitschrift Flow fand sie ein Beiheft mit der Inspiration dafür. Selbstfindung lautet das Zauberwort. Selbstfindung, Selbstachtung. Selbstliebe. Wer bin ich? Was mach ich? Was möchte ich sein? Was verstecke ich hinter Masken und warum? Bewusst? Unbewusst? 1000 Fragen zur Selbstfindung.

Selbstfindung ein Wort aus der  Entwicklungspsychologie. Eine Person versucht, seit dem Heranwachsen, unbewusst/bewusst sich in seiner Eigenheit und seinen Wünschen und Zielen zu definieren und sich von der Gesellschaft mit ihren Druck und Einfluss abzugrenzen.

Ich hab den Blog angefangen um meine Gedanken, Sorgen, Ängste oder Freuden niederschreiben zu können, als ein Tagebuch, als Kontakt zur anderen Ansichten, zur Selbstfindung, Selbstreflexion bzw. eine Art Selbsttherapie. Natürlich freut es mich überaus sehr, wenn Andere sich dafür bedanken oder wenn ich nur einen Menschen irgendwie mit meinen Gedanken und Ansichten geholfen hab.

Klar muss man sowas nicht öffentlich niederschreiben und auch selbstverständlich ist, dass ich zu Hause vieles erzählen und darüber reden, aber ich bin ein Mensch, dem es leichter fällt Gedanken zu schreiben und so in Worte zu fassen. Sowieso bin ich völlig unfähig in ungewohnten Situation passend genau mit den passenden Wörtern/Sätzen zu jonglieren.

Aber was bin ich? Eine Mama, eine Ehefrau, ein Mensch? Was möchte ich sein? Gefällt mir dies alles? …

1000 Fragen an dich selbst – #1

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Oje schon bei der ersten Frage komme ich ins straucheln, das fängt ja schon gut an. Aber mir fällt bis jetzt nichts ein. Ich hab eher das Gefühl ich mache ständig Sachen zum 1000mal und trotzdem unterlaufen Fehler oder es geht schief und erwirkt nicht das gewünschte Ziel. Vielleicht sollte ich neues ausprobieren
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Mann und meinem Sohn, die beiden sind die einzigen Menschen die mich voll und ganz verstehen und an mich glauben, denen ich auch voll und ganz vertraue
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Dem Internet und dem Handy, zumindest fiel mir dies jetzt als erstes ein. Beim zweiten Gedankengang, wäre es darüber nachzudenken was andere über mich denken
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Ich lache viel und gerne. Über Witze, über mich selbst, über komische Situationen
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Es ist unangenehm, aber meist dann auch unvermeidbar. Gefühle von Weglaufen kommen dann meist hoch. Aber ich denke so bin ich halt. Gefühlsecht
  6. Woraus besteht dein Frühstück? Wenn ich arbeiten gehen, dann meist von gar nichts bis Käsebrot mit Tomaten. Am Wochenende beim Familienfrühstück gibt es Brötchen, Brot, Eier, Wurst, Käse, Joghurt, Obst, Rührei, Marmelade
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann beim Verabschieden auf dem Weg zur Arbeit (6:40 Uhr)
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? „Ich mach das jetzt ohne Hilfe alleine und das geht dann schief“
  9. Was machst du morgens als erstes? Den Wecker ausschalten, mich selber für die kurze Nacht verfluchen, ins Bad und fertig machen, Frühstücksboxen zaubern, meine Männerwelt wecken
  10. Kannst du gut vorlesen? Mein Sohn beschwert sich zu mindest nicht und ist nicht abgeneigt, wenn ich was vorlese. Ich werde auch immer besser – glaub ich zumindest
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Ich war glaub ich 7 Jahre alt und es nur durch Zufall herausgefunden
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Also einen unbedingten Wunsch hab ich jetzt nicht, wenn ich oder mein Mann oder das Wunschkind sich was wünscht, lag es bisher im Bereich des Möglichen, dies auch zu kaufen. Das Leben in einer Konsumgesellschaft eben, viel wichtiger ist es auch den Wert des gekauften zu schätzen
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Gelassenheit und völlige Ausgeglichenheit
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Gute Zeiten Schlechte Zeiten sehe ich seit der Erstausstrahlung. Natürlich bin ich zusätzlich ein großer Serienjunkie fast aller Art
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? In einem richtigen Vergnügungspark war ich nie
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? Eine Frage, die mich traurig macht. Sehr alt und fit. Die Zahl ist unwichtig. Hauptsache ich verbringe all die Jahre mit meinem Mann zusammen
  17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? Unsere Sommerurlaube auf Fehmarn und ich freue mich schon auf den Sommer dieses Jahr!
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Schwarz, Dunkelheit, unendliche Traurigkeit, Schmerzen
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Nein, er ist richtig, wie er ist
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Selbstzweifel hab ich immer wieder. Bin ich eine gute Mama, eine gute Ehefrau? Was muss ich noch verbessern, wie kann ich mich verbessern. Fragen über Fragen, Zweifel über Zweifel

Mehr Antworten und Fragen könnte Ihr oben im Sammellink bei Johanna von Pinkepank nachlesen.

Liebe Grüsse

Alex

18 Gedanken zu “1000 Fragen an dich selbst (Teil 1)

    • Impressions of Life schreibt:

      Vielen lieben Dank. Die Fragen waren wirklich schön. Teil 2 kommt morgen, da wurden schon die Fragen gepostet von der Blogparadenstellerin. Bin gespannt auf die weiteren Teile und gespannt was am Ende für mich rauskommt, wenn man 1000 Fragen über sich selbst beantwortet. Auf dem Weg zur Selbstfindung und Liebe Grüsse
      Alex

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  1. Claudia Bäumer - Lebensflüsterin schreibt:

    Ein sehr interessantes Thema und eine schöne Idee für eine Blogparade. Sich selbst zu finden, führt zwangsläufig auch zu der Frage „Wer bin ich wirklich?“ Diese Frage beschäftigt vermutlich – früher oder später- die meisten von uns, doch nur wenige erhalten eine ehrliche Antwort. Aus diesem Grund finde ich den umfangreichen „Fragenkatalog“ aus der Blogparade interessant, weil es hier auch um Selbstreflexion geht und sich damit seiner bewusst wird – Bewusstwerdung ist eine Voraussetzung zur Selbstreflexion, um sich selbst zu finden. Viel Spaß weiterhin, bei der Selbstfindung! ♡ Liebe Grüße Claudia, alias die Lebensflüsterin

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    • Impressions of Life schreibt:

      Hallo Claudia, ich find die Idee auch wirklich sehr schön. Die Fragen über Wochen bewegen zum Nachdenken, sie begleiten einen immer wieder. Selbstreflexion immer und immer wieder. Ich bin immer wieder erstaunt, was manche Fragen auslösen oder zu welchen Ergebnis man kommt und was man auf einmal ändert.
      Vielen lieben Dank für kommentieren und lesen. Ein schönes Wochenende. Liebe Grüsse Alex

      Gefällt 1 Person

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