Meine Frustliste: 6 Dinge die mich zur Zeit nerven

Die liebe Mama und Bloggerin von Mama will Schoko“ hat eine Frustliste erstellt mit 7 Dingen die Sie nerven. Diese würde ich auch glatt unterschreiben, den einen Punkt mehr einen anderen weniger.

Aber die Idee stimmt, schreiben hilft mir auch, von der Seele schreiben noch mehr. Was wäre das für ein Bloggerleben, wenn es nicht so wäre?

Meine 6 Dinge die mich, zumindest im Moment, ziemlich nerven und extrem in meinem Alltag einschränken. Es hat ausschließlich was mit mir zu tun und steht in keinen Bezug zu meinen süssen Wunschkind und Wunschmann! Die beiden tun und taten immer alles damit es mir gut geht!

  • Ich bin ständig müde und mit müde meine ich extreme Dauermüdigkeit, was das Aufstehen und die täglichen Arbeiten und Verpflichtungen stark beeinträchtigt. Das war früher nicht so, dies hat vor ein paar Monaten angefangen
  • Durch diese Müdigkeit und Ausgelaugtheit bekomme ich natürlich den Haushalt und meinen Verpflichtungen nicht nach. So war ich nie und sowas endet zur Zeit in absoluter Genervtheit und Frustration
  • Meckern und Angriffen fühlen. Ich will keine Meckermama und Zickenehefrau sein. Ständig erwische ich mich aber dabei, wie ich meckere, kurz davor stehe und einfach meinen Lieben unterstelle, dass das Gesagte und Getahende gegen mich wäre. Führt zum Kopfkino, Angst und unbegründete Brust-Herzschmerzen, Tränen, Traurigkeit
  • Mehr Zeit. Ich wünsche mir einfach mehr Zeit. Durch meine Müdigkeit und Co bin ich aber abends total im Socken. Nach dem zu Bett bringen vom Wunschkind (was ich seelisch brauche) schlafe ich meist neben ihm ein. Resultat um 23 Uhr geht fast nichts mehr
  • Mehr Zeit zum Spielen mit dem Wunschkind, aber dann kommt die körperliche Erschöpfung oder das schlechte Gewissen das ich mein Kind nicht zur Selbständigkeit erziehe und irgendwas falsch mache. Mal abgesehen davon ist die Zeit begrenzt nach KiTa und Arbeit
  • Fehlender Mut und Selbstbewusstsein anderen die Meinung zu sagen oder einfach unser Leben 100 % so zu leben, wie wir es gern wollen und was uns glücklich macht

Das war es im Moment. Jetzt versuche ich diese Liste, täglich, abzuarbeiten und besser zu werden, für ein entspanntes Leben, Familienleben und Seelenheil!

Alex

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23 Gedanken zu “Meine Frustliste: 6 Dinge die mich zur Zeit nerven

  1. Reiner schreibt:

    Hallo Alex,

    Du leidest, glaube ich, an etwas, was ich von mir kenne:
    Perfektionismus.

    Deine Lebensumstände wirst Du nicht groß ändern können. Familie bleibt Familie und ohne den Job wird es auch nicht gehen. Also sollst Du lernen, deinen Ansprüchen gerechter zu werden. Das funktioniert aber nur, indem Du deine Ansprüche an dich selbst reduzierst. Sprich, Du sollst lernen, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen, wie man sagt.

    Bleibt halt mal etwas liegen – Prioritäten setzen hilft.

    Unvollkommen sind wir alle, auch und gerade, was unser Sozialverhalten angeht. Die am dichtesten „dran“ sind, kriegen logischer Weise das meiste ab. Das darf dann auch mal laut und heftig sein, finde ich. Wobei mir Grenzen schon wichtig sind, was Verletzungen und Kränkungen angeht. Deine Lieben sind mit Sicherheit nicht immer lieb, und das darfst Du dann auch vorbringen 😉

    Hoffentlich bin ich Dir nicht zu nahe getreten, es sind halt meine Erfahrungen.

    Grüße !

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  2. 365tageimleben schreibt:

    Ich kenne vieles davon, bei mir taucht dieses Syndrom immer auf, wenn ich mehr am Hals habe, als ich schaffen kann und als ich schwanger war, litt ich auch unter genau den Symptomen.

    Sollte letzteres nicht der Fall sein, solltest di dir dringend mal eine Auszeit gönnen.

    Die Liste finde ich klasse!

    Liebste Grüße Ela

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  3. Pete J. Probe schreibt:

    Hallo erst mal,
    du überforderst dich selbst, weil du zu hohe Ansprüche an dich stellst (mein Eindruck).
    Das ist Stress, der belastet.
    Meckern und Tränen sind gute und vor allem notwendige Ventile.
    Kopfkino, Angst und unbegründete Brust-Herzschmerzen sind gar nicht gut und müssen raus aus dem Kopf. Denn nur da kommen sie her.
    Aufschreiben und ab in die Borte (1. Regal).
    Irgendwas Schönes insbes. deine Ziele formulieren (!), auch aufschreiben und in die Borte (2. Regal).
    Da kannst du dich ja nach Bedarf bedienen.
    Und paradoxer-weise alles langsamer machen, eins nach dem anderen.
    Ich hab für mich jedenfalls mal die Langsamkeit entdeckt und das kam als ich englisch schreiben übte so:
    https://4alle.wordpress.com/2016/11/28/creative-post-into-the-past/
    Aber du schaffst das sowieso alles!!
    Ich hoffe, ich hab mich nicht zu weit vorgewagt.
    Mach`s gut und bessere dich (selbst)!
    Jürgen aus Loy (PJP)

    Gefällt 3 Personen

  4. Emmi @ Emmi's Cookinside.blog schreibt:

    Diesen Spagat zwischen Beruf und Familie und Mama sein, kenne ich noch sehr gut und dies, was Du empfindest auch.
    Es kann wirklich nur eins nach dem anderen gehen. Du solltest wirklich auch die „Langsamkeit“ entdecken. Alles in heutzutage schnell, schnell mal das erledigt, schnell noch das gemacht, schnell das Kind aus der Kita geholt, schnell mal eingekauft……..Slow down…..Die Welt muss angehalten werden, ein bißchen….Also nicht versuchen….“…schnell wieder fit und voll power zu sein…“. Versuchen, langsam in den Fluß zu kommen, tun was geht, und was nicht geht, sein lassen.
    Mit meiner Krankheit der Fibromyalgie musste ich das erst recht lernen.
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Dein ganz persönlicher Rhythmus findest und nicht den, der die Welt Dir vorschreibt.
    Lieben Gruß, Emmi

    Gefällt 2 Personen

  5. mamawillschoko schreibt:

    Liebe Alex,
    finde ich super, dass du mitgemacht hast! Die Dauermüdigkeit kenne ich. Es ist halt manchmal wirklich nicht leicht und manchmal gibt es auch wieder bessere Phasen. Ich hoffe, dass die gute Zeit bald kommt und schicke dir viel Kraft inzwischen.

    Liebe Grüße
    Natalie

    Gefällt 1 Person

  6. Fotografische Reisen und Wanderungen (Elke Bitzer) schreibt:

    Aus meiner Erfahrung würde ich behaupten, dass jeder aktive Versuch aus dem Müdigkeitsloch heraus zu kommen zu noch mehr Müdigkeit führt.

    An irgend einem Punkt hast Du Dich selber aus dem Augen verloren, würde ich vermuten. Was von dem das Du tust ist noch Deines? Was ist pure Pflicht? Kannst Du etwas von dem, was nicht so anregend ist abgeben?

    Vorrangig wünsche ich Dir einfach gute Besserung!

    LG Elke

    Gefällt 1 Person

    • Impressions of Life schreibt:

      Ja ich denke auch das ich den einen oder anderen Punkt jetzt ein paar Jahre ignoriert habe und grad alles auf einmal kommt.
      Ich werde nach noch nach aussortieren, weil das einzige Wichtige ist: ich und meine kleine Familie! Das muss ich mir zwar grad täglich bis zu 20 mal sagen, aber es muss jetzt einfach sein.
      Vielen Dank und liebe Grüße
      Alex

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    • Impressions of Life schreibt:

      Hmm… der Pc ist das wenigste genutzte in der Woche. Daran liegt es nicht, und grade schreiben tut mir sehr gut. Soziale Netzwerke benutze ich kaum, etwas Facebook oder gehe auf Seiten um Weltnachrichten zu schaun. Falls es den Eindruck erweckt das meine Einträge meist um Mitternacht online gehen, liegt es eher am Timer.
      Liebe Grüße

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  7. Pete J. Probe schreibt:

    Ich will nochmal meinen Senf zur Schlaflosigkeit dazugeben.
    1. Wir bzw. viele schlafen zu viel und zu viel und schlafen ist Gewohnheitssache.
    2. Schlaflosigkeit kann über ne längere Zeit chronisch werden, wenn man sich dem `Stress´ entzieht.
    3. Persönlich:
    Konnte heute nicht schlafen und bin gegen 1.30 aufgestanden, hab mir Tee gekocht und was gemacht, was ich alles aufgeschoben hab. Und jetzt 6.24 sitz ich noch immer hier.
    Werd mich aber gleich mal wieder in`s Bett bewegen und hoffe, noch ein bis 2 Std. zu schlafen.
    Stimmt wirklich alles, ist aber ne Ausnahme – Ablenkung, weil ich gestern zu viel erlebt habe, was mich innerlich sehr beschäftigt.
    LG und guten Tag!
    Jürgen aus Loy (PJP)

    Gefällt 1 Person

    • Impressions of Life schreibt:

      Gerne und vielen lieben Dank.
      Ich kenne alle 3 Punkte zu gut. Wobei Punkt 3. eher auf die Zeit der ersten Wohnung bzw. 11 Jahre zurück liegt. Vielleicht auch nur 6 Jahre.
      Die gebrauchten Stunden Schlaf hab ich ja, trotzdem ist das Erholsame in wenigen Stunden aufbraucht.
      Ich muss einfach meine Akku wieder aufladen und wenn es bedeutet weiter Arzttermine wahr zu nehmen und mein /unser Leben zu verlangsamen /zu entstressen.
      Liebste Grüße und ein schönes Wochenende
      Alex

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