Ziele, Wünsche, Vorsätze 2017

Jetzt wollen wir mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die liebe Phinabelle ruf zur einer Blogparade „Ziele und Wünsche“ auf und zeitgleich ist das Wochenthema im Mitmachblog Vorsätze. Zufall? Nein Jahresende !

Jeder kennt sie, jeder hat sie. Die guten alten Vorsätze, Ziele und Wünsche für das neue Jahr. Wenn sich die Tage im alten Jahr dem Ende nähern, unausweichlich schnellen Schrittes der Alltag sich auf der Zielgeraden des Jahresendlaufs befindet, kommt die Zeit der Gedanken und Wünsche für das kommende Jahr.

Meist verlieren sich die guten Vorsätze in den ersten vier Wochen des neuen Jahres, das so prachtvoll und motivierend und glanzvoll angefangen hat. Manche machen sich sofort nach Minuten, des neuen Jahres, auf den zahlreichen Raketen von dannen und verabschieden sich im glitzerglanz Effekt am Himmelszelt. Andere schleppen sich noch ein paar Wochen durch das neue Jahr, um spätestens im Trubel der Narren der bunten Zeit sich davon zu schleichen.

Aber wie ist es bei mir? Ja in den letzten Jahrzehnten sind tatsächlich schrei-jubelnd die Vorsätze, Wunschvorstellungen und Ziele auf Raketen davon geflogen oder sind in der Sonne wie Schneekristalle im Januar/ Februar des neuen Jahres weggeschmolzen.

Neues Jahr – neue Vorsätze, neue Ziele, neue Wünsche – und jetzt es recht:

Familie:

Ich bin durch und durch ein Familienmensch und das rosarote Netz das ich über uns lege, damit niemand die „blöden“ Seiten sieht, funktioniert auch ganz gut. Aber mit „blöden“ Seiten meine ich eher mich selbst.  Ab sofort, seit schon einiger Zeit, versuche ich gelassener zu sein, ruhiger und nein es gelingt mir derzeit nicht immer.

Manchmal werde ich laut und unfair gegenüber meinen beiden Lieben. Später kann ich dann immer heulend in die Kissen schreien, wobei dann alles gelaufen ist. Es sollte egal sein, wenn im Haushalt das Chaos ausbricht, es sollte egal sein wenn das Trinken verschüttet wird oder ein Glas knallt, es sollte egal sein das ich manchmal 10 mal Monster, Alpträume im Kinderzimmer in einer Nacht verscheuche und nicht auf der Couch eine Serie sehe oder den Haushalt rocke.

Meine kleine Familie ist das Wichtigste. Ich stelle nichts mehr über sie. Wir drei stehen an erster Stelle.

Die letzen Tage werden schon irgendwie so gehen in diesem Jahr, aber ab 2017 muss sich gesundheitlich was ändern. Wahrscheinlich ist das schon ein abgenudelter Vorsatz bei so vielen, aber jetzt geht es echt nicht mehr weiter. Mehr gesundes Essen und mehr sportliche Betätigung, die Waage friedlich stimmen. Für alle drei – angepasst an Alter und Gesundheitszustand.

Beruf:

Nachdem ich mich im Dezember herzinfaktnahe aufgeregt hatte, wie schon so oft im Jahr 2016, ist jetzt mit Beginn nach dem Urlaub einiges anders. Aus Rücksicht auf meine Lieben und aus gesundheitlichen Gründen werde ich Beruf und Familie strickt trennen. Auch wenn, wie manche es mitbekommen haben, ich eine verwandtschaftliche Beziehung zur Geschäftsführung habe, ist dieses Verhältnis jetzt zu tief gebrochen und ich sehe nur noch berufliche Vorgesetzte in ihnen.

Ich werde während meiner Arbeitszeit 100 % eine gute Arbeitnehmerin sein, aber wenn ich Urlaub hab, habe ich Urlaub, wenn ich Feierabend habe, habe ich Feierabend und wenn ich krank bin, werde ich mich an die Anweisung meines Arztes/meiner Ärztin halte. Ich werde keine Energie mehr Aufwenden und mich über, meiner Meinung, Fehlentscheidungen aufregen. Ich handle nur noch nach dem Grundsatz: Ich kann es nicht ändern, es liegt nicht in meiner Macht – auch wenn es irgendwo traurig ist, da es ein Familienbetrieb sein sollte.

Und wenn das alles mich immer noch zu sehr psychisch belastet und ich einfach nicht mehr kann oder andere mit mir nicht mehr können, ist das auch kein Weltuntergang. Das Leben geht weiter, irgendwie.

Allgemeinheiten:

Selber Gemüse und Obst anbauen. Das wollte ich und wünschte ich mir schon immer. Wir haben keinen großen Garten, aber ein Fleck im Garten und auf dem Balkon findet sich immer. Falls sich meine Anbauziele gut erfüllen, denke ich dann darüber nach bei meiner Mutter im großen Garten, dies in den nächsten Jahren zu verwirklichen.

Medienfreiheit. Ich werde mir die Freiheit nehmen und mich mehr zurückziehen vom Medienkonsum. Was das genau bedeutet? Ich bleib natürlich beim bloggen aber ständig bin ich 24/7 erreichbar und bekomme panikartige Anfälle, wenn das Telefon bzw. Handy nicht in meiner Nähe ist. Wenn wir Abends alle drei  zu Hause sein werde, werde ich demnächst mein Handy weglegen. Ich werde nicht mehr 20 mal Facebook, Emails, Banking checken, ständig die Nachrichten verfolgen – die mir mittlerweile richtig Angst machen und mich belasten.

Dieses Jahr zur Weihnachtszeit habe ich schon keine  Whatappnachrichten in aller Welt versendet. Jahrelang hab ich jedem in meiner Kontaktliste Weihnachtsgrüße, Urlaubsgrüße, Ostergrüße & Co gesendet. Bei 90 % kam nie oder selbständig was zurück. Ich werde das 2017 beibehalten, wie dieses Jahr haben nur meine Lieben und enge Freunde Nachrichten erhalten oder über diesen Blog hab ich Wünsche verteilt. Aber ich werde nicht mehr allen hinterher rennen und sinnlos meine Energie verschwenden, wo eh nichts zurück kommt.

 

Ziele, Wünsche, Vorsätze fürs neue Jahr. Sie kommen und gehen. Manche bleiben und erfüllen sich

 

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6 Gedanken zu “Ziele, Wünsche, Vorsätze 2017

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