#Dankbar im November / Challenge

In Amerika haben die Menschen „Thanksgiving“ gefeiert. Eine Art Erntedankfest, das sehr stark von der europäischen Tradition abweicht. Der Ursprung ist umstritten und geht bis ins Jahr 1541 – 1621 zurück. In dem Blog von Perlenmama, ruft die liebe Perlenmama zur Challenge auf #DankbarimNovember.

Zeit zum nachdenken, Zeit sich darüber bewusst zu werden, wofür wir eigentlich dankbar sein sollten. Nicht nur jetzt! Viele Menschen nehmen vieles für selbstverständlich hin, meckern auf hohen Niveau, sind grundfrustig und alles andere als dankbar.

Warum ist das so? In unserer kühlen, emotionslosen Gesellschaft ist dies zur Normalität geworden. Nur wenige Menschen stellen nicht Ihre Kritik am Leben, an ihrer Situation, nicht ihr eigenes Ego an vorderste Front. Doch viele Menschen tun das. Eine traurige Realität wird verzeichnet, eine traurige Zukunft der Gesellschaft wird immer realistischer. Emotionslos, Undankbar, Selbstbezogen!

Zumal auch ich bin in manchen Situationen oder zu manchen Themen erstmal negativ eingestellt. Stelle erstmal mein Wohl, meine Wünsche voran. Anstatt darüber nachzudenken, das es mir eigentlich super gut geht. Nein manchmal beschwere auch ich mich, ohne drüber nach zu denken. Zumal mir auch jetzt bewusst wird, das ich dieses auch meinem Kind anerziehe- unterbewusst natürlich. Ich sollte doch Vorbild sein

Zeit zur Selbstreflexion:

Mein Mann!

Wir sind seit dem Jahr 2001 in einer Beziehung und seit 2006 haben wir uns da Jawort gegeben. In guten wie in schlechten Zeiten. Und wahrhaftig haben wir alle Zeiten durchgemacht. Die Guten sowie auch die Schlechten. Ich bin so dankbar für seine Bärenlöwenkraft. Sein Kämpferwille. Sein unendliche Liebe zu mir!

Ich bin auch dankbar, das er unser Fels in der Brandung ist. Ohne ihn wäre ich schon längst unter gegangen. Von der tobenden Wucht der Wellen des Lebens hinfort gespült.

Jeden Tag fährt er mich erst zur Arbeit, fährt unseren Sohn in die KiTa und verweilt dort noch mit ihm, bis zur einer halbe Stunde. Macht Veranstalltungen mit. Jeden Tag holt er uns des Abends wieder ab.

Er kümmert sich um so vieles, das es uns gut geht, das es uns an nichts fehlt. Er verwöhnt uns richtig, pflegt uns, ist für uns da – zur jeder Zeit.

Ich bin dankbar, das er mich bloggen lässt, das er mir die Möglichkeit dazu gibt.

Ich bin dankbar, das er sich um den ganzen Technik / Digitalkram kümmert und so vieles mehr.

Ich bin so dankbar für jede Minute mit ihm, für jedes Wort, für jede Berührung, für jedes da sein! Egal ob es ihm gesundheitlich schlecht geht.

Mein Kind!

Ich danke meinem Sohn, das er mir meine Fehler verzeiht, das er nicht verlangt das ich alles weiß, alles kann. Das er empathisch ist und zur richtigen Zeit die richten Worte oder Taten findet.

Ich bin dankbar für das Jahr Elternzeit das ich mit ihm hatte, für bis heute jedes kuscheln, spielen, für jede Minute mit ihm.

Meine Mama!

Ohne Sie wäre einiges nicht möglich gewesen! Ich bin dankbar für das viele Babysitten, was im Jahr 2012 fast täglich 8 Stunden war. Für Ihre Ratschläge, Tipps auch wenn sie mich manchmal auf die Palme bringt. Ich bin dankbar, das sie manchmal keine Fragen stellt, das sie immer da ist. Ich bin dankbar das sie immer noch in grösserer Not finanzielle Unterstützung bietet. Ich bin dankbar für eine wundervolle Kindheit, für eine so liebe Mama

 Mein Papa!

Ich bin so dankbar das er soviel zu seiner Lebenszeiten für die Familie getan und vor organisiert hat. Soviel aufgebaut vom Kriegskind zum mittelständischen Unternehmer. Soviel vorgesorgt. Ich bin dankbar, für eine wundervolle Kindheit, für einen so lieben Papa

halbwegs Gesundheit

Für jeden Tag wo wir keinen KiTavirus/Grippevirus oder ähnliches nach Hause mitnehmen, bin ich dankbar. Mal gesund sein und nicht in der Kita oder in der Arbeit fehlen.

Halbwegs Gesundheit schreibe ich, weil uns doch eine Krankheit in der Familie beschert wurde, was traurig genug ist und ich bin für jeden Tag dankbar das nicht noch was dazu kommt.

 Für die einfachen Dinge

Ich bin dankbar das wir ein Haus haben, Strom, Gas, Wasser. Das wir immer die Möglichkeit haben 1-2 warm täglich zu essen. Das wir uns aussuchen können was wir essen, was wir kochen.

Ich bin dankbar, das wir genügend materielle Dinge haben. Ich bin dankbar das wir bisher zur jedem Anlass viele Wünsche unseres Sohnes erfüllen können und auch den ein oder anderen für uns.

Ich bin dankbar das wir ein Auto haben. Das wir einen Kindergartentagesplatz haben. Ich bin dankbar das wir in Deutschland leben, krankenversichert sind, zum Arzt gehen können, Arbeit haben.

Ich bin dankbar das wir im heute und jetzt leben. Das wir nicht wie unsere Großeltern den Krieg erlebt haben. Das es uns gut geht!

Es ist Zeit, sich öfters Zeit zu nehmen, darüber nachzudenken! Dankbar sein !

 

 

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6 Gedanken zu “#Dankbar im November / Challenge

    • Impressions of Life schreibt:

      Danke! Auf jeden Fall sollte man täglich darüber nachdenken und es würdigen. Das Leben ist verdammt kurz. Mein Mann hat es gelesen und mein Sohn ist erst 5. Aber hey… heute morgen das erste Mal gefragt, wann er den lesen lernen darf?! Vielleicht zeig ich es auch meiner Mama (Internet hat sie nicht)
      Liebe Grüsse

      Gefällt 1 Person

  1. Sarah schreibt:

    Wundervoll geschrieben!
    ich merke selber immer wieder, dass man viel Dankbarer für alles sein sollte!
    Dankbar dafür, dass es uns gut geht, ich einen Ausbildungsplatz für nächstes Jahr habe und für meine Freunde… die Liste könnte man wirklich ewig lang führen, wenn man genau drüber nachdenkt!
    Aber am Dankbarsten bin ich für die Gesundheit! Ich habe in den letzten Jahren auch immer wieder gesehen, dass es einfach nicht selbstverständlich ist und man jeden gesunden Tag in vollen Zügen genießen sollte! 🙂
    Liebe Grüße Sarah ❤

    Gefällt 1 Person

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